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Pressemitteilung – WieraGrund zur Sorge!

Die aktuelle Entwicklung im Wieragrund erfüllt uns mit großer Sorge.
Es ist die Sorge, dass der Stadt Schwalmstadt durch das Verhalten des Magistrats und der Mehrheit von SPD und CDU in der Stadtverordnetenversammlung großer Schaden zugefügt wird.
Darum fordert die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen einen sofortigen Stopp aller Bautätigkeiten im Zusammenhang mit dem Wieragrund. Und zwar so lange, bis alle Gerichtsverfahren
abgeschlossen und die Grundstücksfragen geklärt sind. „Es kann nicht sein, dass die Stadt weiterhin Millionen in die Erschließung des Wieragrund investiert, ohne dass eine
Entwicklung des Areals sichergestellt ist“, so Johannes Biskamp.
Inzwischen stellt sich die Entwicklungsgeschichte „Wieragrund“ immer mehr als ein fragwürdiges Unternehmen einer Kommune dar…

Hier die ganze Pressemitteilung lesen >>

Erstellt am Sonntag, 5. Februar 2012
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Neuer Sachstand im Wieragrund

„Schwachstellen im Bebauungsplan würden zu seiner Aufhebung  führen.“
(Zitat Herr Bürgermeister Kröll im Ortsbeirat Treysa am 31. August 2011)

Bündnis 90/ Die Grünen sprechen sich dafür aus, den im Wieragrund drohenden Stillstand durch neue Planungsverfahren und eine Suche nach Gemeinsamkeiten zu beheben. Sie begrüßen es, die durch die Klagen zu Grundstücksstreitigkeiten entstandene Rechtsunsicherheit zu beheben. Der Stadt darf kein weiterer finanzieller Schaden entstehen.

Im Hinblick auf neu durch zu führende Planungen sprechen sich die Grünen dafür aus, ein kombiniertes Einkaufs- Dienstleistungs- und Wohngebiet im Wieragrund zu schaffen. Hierbei soll kein groß dimensioniertes Einkaufszentrum (neudeutsch: „Mall“) entstehen, sondern eine kleinteilige, aufgelockerte Bebauung, die Platzverhältnisse-, Flussauen- und Grünsituation der Umgebung berücksichtigt. Hiefür sollte es idealerweise einen städtebaulichen Wettbewerb geben. Daran kann sich der bisherige Investor beteiligen, auch andere Investoren sollten ermutigt werden.

Die Wieragrundstraße darf nach Meinung der Grünen auf keinen Fall bis zum Bahnhof durchgebaut werden. Denn die Brückenbauwerke sind zu teuer und es würde mehr Verkehr in den Bereich zwischen Bahnhof und Mainzer Brücke gezogen. Dies wird bestätigt durch die Berechnungen der Verkehrsexperten, die nach Fertigstellung des Bauabschnitts der A49 bis Schwalmstadt mit mehr Verkehr auf den Brückenbauwerken der Wieragrundstraße rechnen und deshalb dort einen erhöhten Bauwerksstandard fordern.

Schon in den 80er Jahren gab es eine einstimmige Ablehnung der Wieragrundstraße durch die Stadtverordneten mit der Begründung: die Belastung der oberen Bahnhofstraße und der Mainzer Brücke sei nicht vertretbar. Dazu kommt, dass sich die Situation in Zukunft durch das Autobahnende der A49 in Schwalmstadt verschärfen wird. Schwalmstadt erhält dabei außer für die Wieragrundstraße keine weiteren Mittel für innerstädtische Maßnahmen zur Bewältigung des Verkehrszuwachses durch die A49. Zu dem wird die Situation direkt vor dem Bahnhof durch die Hauptverkehrstraße Wieragrundstraße für Fußgänger und Radfahrer wesentlich problematischer als heute. Durch diese Straße führe auch der Schwerlastverkehr.

Neben der neuen Straße sehen die Grünen ein Problem in der Koppelung der beiden Vorhaben „Wieragrundstraße“ und „Einkaufszentrum“, denn

  • der Städtebauliche Vertrag erlaubt der Investorengesellschaft vom Vorhaben Abstand zu nehmen, wenn die anhängigen Klageverfahren Erfolg haben.

Außerdem

  • muss nach einem möglichen Abriss des Schwalmkaufhauses von Anliegern erneut das Einverständnis für eine Grenzbebauung gegeben werden.

Daher ist es wichtig, dass die Stadt keine neuen Aufträge vergibt, bevor nicht Rechtssicherheit erlangt wird. Die Grünen sehen sich in diesem Anliegen nicht nur von der FWG und den Linken, sondern auch von der CDU unterstützt. Sie begrüßen die Bemühungen der CDU, aber auch von anderen Personen, um ein konsensorientiertes Vorgehen in dieser Frage und würden sich einem runden Tisch nicht verwehren.

 

Panorama Wieragrund

Panorama Wieragrund

 

Wir Bündnis 90 / Die Grünen Schwalmstadt wollen

  • eine Verkehrslösung, die wie folgt aussehen kann: einen Innenstadtbereich mit Aufenthaltsqualität, mit Fußgängerzone in der Bahnhofstraße und barrierefreiem Zugang auch zur Oberstadt
  • ein städtebauliches Gesamtkonzept mit dem Gesicht unserer Stadt,  in das der Wieragrund passt; Geh- und Radweganbindung des Bahnhofs zum Ulrichsweg und zur Ascheröder Straße
  • Absicherung der Nachhaltigkeit städtischer Investitionen
  • Stopp nach dem ersten Bauabschnitt der Wieragrundstraße, keine teuren Brückenbauwerke
  • Gemeinsames Entwickeln einer Alternative zur bisherigen Planung

Erstellt am Montag, 28. November 2011
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Video zum Wieragrund

Ein kurzes Video der HNA zur Planung im Wieragrund findet man hier.

Leider wird in dem Bericht nicht auf die vielen Problem des derzeitigen Konzeptes eingegangen.

Erstellt am Mittwoch, 29. September 2010
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Wieragrund? So nicht!

Rede der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Margitta Braun,  im Stadtparlament am 23. September 2010 zur 7. Änderung des Bebauungsplans Nr. 10 “Bahnhofstraße/Wieragrund”:

Jahrzehntelang konnte das Plangebiet nicht entwickelt werden, nicht, weil sich kein Investor fand, sondern weil Besitzer von Grundstücken ihre Liegenschaften anderweitig nutzten.

Erstmalig gibt es die Möglichkeit das Plangebiet für die Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei wird ein Plan verfolgt, keine vergleichbare Alternative geprüft.

Mit dem Bau der Einkaufsmeile in dieser Form ist das städtebauliche Planungsziel von Schwalmstadt zentriert auf Treysa, auf das Wieragrundzentrum, nach zu lesen bei der Wertung der Stadt zu den Anregungen des  RP Kassel – Regionalplanung -.(S.3).

Wettbewerbsregelungen könnte die Stadt festlegen, wenn nicht im BbauPlan so auf jeden Fall im städtebaulichen Vertrag.

Ist es gewollt die Investoren in die Pflicht zu nehmen und wenn ja, wozu will die Stadt den Vertragspartner verpflichten? – Wenn es diesen Vertrag geben wird, dann erst nach dem Sie meine Kollginnen und Kollegen Stadtverordnete diese Satzung beschlossen haben und zwar ohne Kenntnis des Inhaltes dieses Vertrags.

Bekannt ist, dass das Vorhaben Einkaufszentrum mit Verkehrsanbindung (Wieragrundstraße) die Einwohner unserer Stadt mindestens 4-5 Mio € Neuverschuldung kosten wird. D.h. die Kosten plus die Kapitaldienstleistungen müssen bezahlt werden. HH konsilidieren, wenn bei freiwilligen sozialen Leistungen um jeden Tausender gerungen wird, sieht anders aus.

Anhand von Anregungen und Bedenken von Betroffenen zu dem vorliegenden BbauPlan und den dazugehörigen Wertungen dieser Einwände seitens der Stadt, wollen wir B90/Die G unsere Ablehnung des Satzungsbeschlusses begründen und mit Änderungsanträgen zur Beschlussvorlage die Erfüllung des Planungsziels kritisch begleiten.

1.            Änderungsantrag:

Die StaVoVS vertagt den Satzungsbeschluss so lange bis ihr der städtebauliche Vertrag mit der Investorengessellschaft bekannt gemacht, durch sie beraten und beschlossen wurde.

Begründung:

U.a. ist eine Verpflichtung der Investorengessellschaft die Öffnung der Einkaufsmeile zur Bahnhofstraße und ihre Durchlässigkeit für Fußgänger insgesamt ansprechend zu gestalten ist wie v.m. dort als städtisches Interesse abzusichern.

Weiter zum vorliegenden Plan: Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 24. September 2010
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Bürgerbeteiligung Wieragrund – Rede der Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im Stadtparlament

Wieso Bürgerbeteiligung?

Um was geht es?

Es geht um die 7. Änderung des Bebauungsplan Nr. 10  Wieragrund/Bahnhofstraße im  Stadtteil Treysa

Das klingt zunächst ganz harmlos.

Denn:

Ein Bebauungsplan ist das Instrument mit dem die planungsrechtliche Grundlage für die Bebauung eines klar definierten Areals geschaffen wird.

Darin wird geregelt

-                    wie das Gelände zukünftig genutzt werden soll,

-                    wie es bebaut werden soll

-                    z. B. Festlegung der Gebäudegröße, der Gebäudehöhe, der Anzahl der Geschosse, welche Dachform es haben soll.

-                    wie es erschlossen wird

-                    wie es verkehrlich angebunden wird.

Das ist ein ganz normaler Vorgang!

Es ist auch ganz normal, dass das Stadtparlament darüber berät und beschließt.

Die Kosten für die Planung trägt im Regelfall die Stadt.

Alternativ kann im Rahmen eines Vorhaben bezogenen Bebauungsplanes die Planung auch dem Investor abverlangt werden.

Dies kann sie mittels städtebaulichem Vertrag nach § 11 BauGB erreichen.

Zitat:

§ 11 BauGB

Städtebaulicher Vertrag

(1)               Die Gemeinde kann städtebauliche Verträge schließen. Gegenstände eines städtebaulichen Vertrags können insbesondere sein:

1)                 die Vorbereitung oder Durchführung städtebaulicher Maßnahmen durch den Vertragspartner auf eigene Kosten; dazu gehören auch die Neuordnung der Grundstücksverhältnisse, die Bodensanierung und sonstige vorbereitende Maßnahmen, die Ausarbeitung der städtebaulichen Planungen sowie erforderlichenfalls des Umweltberichts; die Verantwortung der Gemeinde für das gesetzlich vorgesehene Planaufstellungsverfahren bleibt unberührt;

2)                 die Förderung und Sicherung der mit der Bauleitplanung verfolgten Ziele, insbesondere die Grundstücksnutzung, auch hinsichtlich einer Befristung oder einer Bedingung, die Durchführung des Ausgleichs im Sinne des § 1a Abs. 3,

Dabei bleibt die Stadt immer Herrin des Verfahrens, denn ihr obliegt die Planungshoheit, der Aufwand und die Kosten müssen aber von dem getragen werden, der das Geschäftsinteresse verfolgt.

Schließt sie also keinen städtebaulichen Vertrag kann sie ihre Interessen in Form von Festlegungen im Bebauungsplan absichern.

Die Kosten für die Erschließung von Bauland werden in der Regel auf die Grundstückseigentümer umgelegt.

● Unser Fall ist folgendermaßen gelagert:

Ein privater Investor möchte auf einem innerstädtischen Gelände bauen.

Das ist erfreulich!

Erfreulich, weil Treysa dringend einen Impuls braucht,

erfreulich, weil das Areal attraktiv ist und eine andere Nutzung verdient.

● Aber:

ein privater Investor

baut nicht, weil er einer Stadt etwas schenken möchte,er baut, weil er ein Geschäft machen möchte. Auch das ist in Ordnung.

Der private Investor, die Einkaufszentrum Wieragrund GmbH, möchte ein Einkaufszentrum mit ca. 430+X PKW-Stellplätzen errichten.

Ein Einkaufszentrum mit ca. 12.400m² Verkaufsfläche.

Die Investoren rechnen mit 5000 Kunden, die tagtäglich dorthin kommen um ein zu kaufen.

An dieser Stelle ist es erforderlich, dass sich Stadt und Investor darüber verständigen, wie die Interessen der beiden Seiten zu einem Ganzen zusammengefügt werden können.

Der Stadt obliegt es die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Gewerbetreibenden vom Einzelhandelskaufmann in der Bahnhofstraße über den Gastwirt in der Oberstadt bis hin zu den Geschäftsleuten in Ziegenhain, in den anderen Stadtteilen und dem Umland mit dem Zweckverband interkommunale Zusammenarbeit zu wahren und zu vertreten.

Ihre Aufgabe ist es, die Nutzung des Geländes so zu regeln, dass den o. g. durch Größe, Sortiment und Erschließung kein Schaden zugefügt wird.

In unserem Fall haben wir es mit einer ganz besonderen Gemengelage zu tun:

Es geht nicht „nur” um einen Bebauungsplan. Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 24. September 2010
Kategorie: Stadtparlament, Wieragrund | Kommentare deaktiviert

Wieragrundstraße stoppen!

Presseerklärung der Parteien Bündnis 90 / Die Grünen, FDP und FWG  im Stadtparlament Schwalmstadt

Stadt baut eine Erschließungsstraße für 10 Mio Euro, zur Not auf eigene Kosten                 

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SPD und CDU haben sich gegen die Stimmen der kleineren Parteien in der Schwalmstädter Stadtverordnetenversammlung für das kostenintensive Mammutprojekt „Entwicklung Bahnhofstraße/Wieragrund” entschieden.

Die Notgemeinschaft Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FWG ruft die Bürger Schwalmstadts auf sich zu informieren und ein zu mischen. Bis zum 30.08.2010 liegt der Bebauungsplan für jedermann zur Einsicht aus und es besteht die Möglichkeit zur Äußerung von Bedenken und Anregungen.

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Erstellt am Montag, 16. August 2010
Kategorie: Allgemein, Verkehr, Wieragrund | Kommentare deaktiviert

GRÜNE wollen grünen Wieragrund

Stadtplatz statt Parkplatz

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Die Stadt Schwalmstadt plant im Wieragrund eine millionenteure Straße mit großem Parkplatz und überdimensionierten Kaufhallen im Stile des Walkmühlenzentrums. Die Grünen meinen, dies führt zu Ausgabenstreichungen in vielen anderen Bereichen und ist eine ver-gebene Chance für eine Stadtplanung, die auf zukünftige Entwicklungen und die Situation vor Ort und die Rahmenbedingungen eingeht.

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Erstellt am Montag, 16. August 2010
Kategorie: Stadtparlament, Verkehr, Wieragrund | Kommentare deaktiviert

Rede von Margitta Braun zum Wieragrund

Ich möchte zuerst deutlich zum Ausdruck bringen:
  •  Wir, Bündnis 90/Die Grünen, begrüßen die städtebauliche Entwicklung des Wieragrundes.
  •  Wir begrüßen die Attraktivitätssteigerung der Bahnhofstraße und der gesamten Innenstadt.
  •  Wir begrüßen die Absicht das Bahnhofsumfeld neu zu gestalten.
  •  Wir unterstützen die Aktivitäten um den Erhalt des Bahnhofes
  •  Wir begrüßen die Absicht diese Entwicklungen zu fördern
  •  Wir begrüßen die Absicht das Verkehrsproblem Treysas lösen zu wollen.

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Erstellt am Sonntag, 15. August 2010
Kategorie: Stadtparlament, Verkehr, Wieragrund | Kommentare deaktiviert