Archiv für die Kategorie 'Kommunalwahl 2011'

Menschen für Schwalmstadt

Johannes Biskamp, 52 Jahre, zwei Kinder, Architekt

Als Stadtrat habe ich in den vergangenen 5 Jahren Einblick in die Zusammenhänge kommunaler Politik und Verwaltung bekommen. Die Erfahrungen dieser Zeit bestätigen, dass der Klimawandel, das Schwinden der Energieressourcen und die Umweltverschmutzung nicht vor den Toren der Stadt Schwalmstadt haltmachen. Die Finanzkrise zeigt, dass es auch in Schwalmstadt so wie bisher nicht weiter gehen kann und dass alle Ausgaben an ihrer Nachhaltigkeit gemessen werden müssen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt möchte ich eine Form des Wirtschaftens und Lebens entwickeln, die nicht auf Wachstum, sondern auf Gerechtigkeit und Lebensqualität setzt.

Margitta Braun, 55 Jahre, zwei Kinder, Psychologin

Ich möchte, dass möglichst viele Menschen in der Stadt mitwirken und mitentscheiden (Jung und Alt, Frauen und Männer). Fünf Jahre habe ich mich im Auftrag von Wählerinnen und Wählern für Bürgerbeteiligung, eine Stadtentwicklung mit Gesamtkonzepten u.a. für Radwege, kommunale Zusammenarbeit, Geldausgaben für Vorhaben mit Beständigkeit sowie sachlich für die Durchschaubarkeit von Politik und Verwaltung eingesetzt. Verzicht auf Neubaugebiete, Wohnraum schaffen in den Ortskernen und Besonderheiten von Stadtgebiet und Landschaft mit wirtschaftlicher Wertschöpfung entwickeln sowie zeitgemäße Mobilität, das sind meine Ziele.

Andreas Eckert, 48 Jahre, zwei Kinder, Lehrer für Erziehungswissenschaften

Seit zweieinhalb Jahren bin ich Mitglied des Stadtparlaments.

Mir liegt besonders ein kinder- und familienfreundliches Schwalmstadt am Herzen. Dafür setze ich mich seit Jahren ein. Auch Umwelt- und Klimaschutz sind mir sehr wichtig. Deshalb engagiere ich mich unter anderem für die Nutzung regenerativer Energien, Energiesparmaßnahmen und Energieeffizienz in unserer Stadt.


Frank Bruchholz, 48 Jahre, zwei Kinder, Heilpädagoge

A 49. Brauchen wir sie? Entlastung der B3. Dafür Belastung der Friedrich-Ebert – und Wierastraße. Nebenbei noch einen Kreisel in der Wierastraße als Verkehrshindernis! Festungsstraße/Landgraf-Phillip-Straße als “Hauptverkehrsautobahn”? NEIN! Wir brauchen eine durchdachte, nachhaltige und intelligente Verkehrsplanung in Schwalmstadt, die die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer, d. h. auch der Fußgänger, Rollstuhl-, Radfahrer – und nicht nur der Autofahrer berücksichtigt.

Jochen Riege, 52, zwei Kinder, Lehrer und Lehrerausbilder

Mein Anliegen ist die Erhöhung der Aufenthaltsqualität in Schwalmstadt: Fußgängerzonen, begrünte Plätze, Wege am Wasser, eine Belebung der Treysaer Altstadt und gute Bedingungen für Radfahrer.

Ulrich Wüstenhagen, 53 Jahre, zwei Kinder, Dipl.-Ing. Maschinenbau

Vor fast 25 Jahren zog ich als “Stadtmensch” in die Schwalm. Seither setze ich mich für die Erhaltung unserer Kulturlandschaft und der natürlichen Ressourcen ein. Von Anfang an hatte ich das Thema Verkehr im Fokus – sei es beim Kampf gegen den unsinnigen Weiterbau der A49 oder sei es beim Einsatz für eine Gleichberechtigung der nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer bei der Entwicklung unserer Stadt. Zunächst im Rahmen des Verkehrsclub Deutschland (VCD), später in der Lokalen Agenda 21, arbeite ich nun im ADFC für die Realisierung eines Radwegenetzes für den Raum Schwalmstadt. Neben dem Ausbau der touristischen Radwege ist mir die Verbesserung der Infrastruktur für die Alltagsradfahrer besonders wichtig. Zusammen mit anderen Bürgern arbeite ich an der Wiederbelebung demokratischer Entscheidungsprozesse über Parteigrenzen hinweg.

Tobias Biskamp, 38 Jahre, drei Kinder, Diplomingenieur

Mit bürgernaher Kommunalpolitik möchte ich mich aktiv und konstruktiv für ein l(i)ebenswertes Schwalmstadt einsetzen. Wichtig für mich ist, im freundlichen Umgang untereinander zur Steigerung der Attraktivität für das Leben von Jung und Alt in Schwalmstadt zu sorgen. Der große Vorteil unserer Stadt ist, sich in der unmittelbaren Umgebung ohne Verkehrslärmbelästigung erholen zu können. Das macht eine hohe Lebensqualität aus, die Schwalmstadt sich nicht zerstören lassen sollte.

Falk Ungerland, 45 Jahre, ein Kind, Dipl.-Grafik- u. Kommunikationsdesigner

Ich vertrete die Meinung, dass ehrgeizige Großprojekte erst umgesetzt werden können, wenn die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes und die Sanierung maroder Straßen gesichert ist. Ich trete ein für die Erhaltung des historischen Stadtbildes als Teil der Kulturregion Schwalm, auch im Hinblick auf die Entwicklung von “ökologisch sinnvollem” Tourismus unter Nutzung der bestehenden Ressourcen wie Radwanderwegen und anderen umweltverträglichen Freizeitangeboten.

Erstellt am Sonntag, 13. März 2011
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Konzepte für Schwalmstadt

Unser Wahlprogramm ist fertig. Vielen Dank an alle, die daran mitgearbeitet haben. Die Inhalte finden sich unter den verschiedenen Menüs auf dieser Webseite.

Das Programm kann auch hier herunter geladen werden:  GRÜNES Wahlprogramm 2011.

Erstellt am Sonntag, 6. März 2011
Kategorie: Kommunalwahl 2011 | Kommentare deaktiviert

Kommunalwahl 2011

Wir wollen Schwalmstadt für die Zukunft nachhaltig gestalten– ökologisch, solidarisch, lebenswert. Dabei wird der GRÜNE Leitsatz “Global denken – lokal handeln” unsere Kommunalpolitik weiterhin bestimmen. Wir wollen Verantwortung übernehmen für das Klima, die Umwelt, die Bildung, für soziale Gerechtigkeit vor Ort und anderswo. Unser Ziel ist eine auf die Zukunft gerichtete Entwicklung unserer Stadt bei gleichzeitiger Bewahrung des historischen Erbes und der Unverwechselbarkeit des Stadtbildes.

  • Bezogen auf das Klima bedeutet dies: Wir setzen uns ein für den Ausbau und die Nutzung erneuerbarer Energien, für sparsameren und effizienteren Verbrauch von Strom und Wärme und für flexible, umweltgerechte Mobilität.
  • Nachhaltige Umweltpolitik bedeutet für uns GRÜNE, die natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft, Flora und Fauna insgesamt zu schützen als Voraussetzungen für ein gesundes Lebensumfeld und eine gesunde Ernährung aus der Region.
  • Wir wollen Schwalmstadt als “Stadt der Bildung” weiter entwickeln. Das heißt für uns: weiterer Ausbau der frühkindlichen Förderung in Krippen und Kindertagesstätten, Sicherung der Attraktivität Schwalmstadts als Schul- und Fachhochschulstandort.
  • Für uns bedeutet Zukunftstauglichkeit auch Stärkung der Solidarität in einer durch Vielfalt der Herkunft und der Fähigkeiten geprägten Stadt. Wir wollen dazu beitragen, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Chance haben, selbstbestimmt zu leben und ihren Platz in Beruf und Gesellschaft zu finden. Wir setzen uns ein, für soziale Integration und die Verhinderung von Armut, auch jenseits unserer Stadtgrenzen.
  • Nachhaltige Politik kann nur stattfinden, wenn Bürgerinnen und Bürger aller Milieus in die Entscheidungen über die Entwicklung unserer Stadt einbezogen werden und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben. Wir wollen dazu beitragen, den Widerspruch zwischen sinkender Wahlbeteiligung (vor allem bei den Kommunalwahlen) und zunehmenden Bürgerprotesten zu beseitigen und vor allem auch jene miteinbeziehen, die es nicht gewohnt sind, lautstark ihre Stimme zu erheben.
  • Im städtischen Haushalt wollen wir einsparen, effizient wirtschaften und die Einnahmen steigern. Dabei muss die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch Steuern, Entgelte und Gebühren auf das notwendige Maß beschränkt bleiben. Wir setzen uns für Zuweisungen des Landes und des Bundes ein, entsprechend den der Kommune übertragenen Aufgaben. Wir streben den Verzicht auf Neuverschuldung an und
    messen die Investitionen daran, wie nachhaltig und zukunftsfähig sie für unsere Stadt und die Region sind.

Erstellt am Sonntag, 6. März 2011
Kategorie: Kommunalwahl 2011 | Kommentare deaktiviert