Neuer Sachstand im Wieragrund

„Schwachstellen im Bebauungsplan würden zu seiner Aufhebung  führen.“
(Zitat Herr Bürgermeister Kröll im Ortsbeirat Treysa am 31. August 2011)

Bündnis 90/ Die Grünen sprechen sich dafür aus, den im Wieragrund drohenden Stillstand durch neue Planungsverfahren und eine Suche nach Gemeinsamkeiten zu beheben. Sie begrüßen es, die durch die Klagen zu Grundstücksstreitigkeiten entstandene Rechtsunsicherheit zu beheben. Der Stadt darf kein weiterer finanzieller Schaden entstehen.

Im Hinblick auf neu durch zu führende Planungen sprechen sich die Grünen dafür aus, ein kombiniertes Einkaufs- Dienstleistungs- und Wohngebiet im Wieragrund zu schaffen. Hierbei soll kein groß dimensioniertes Einkaufszentrum (neudeutsch: „Mall“) entstehen, sondern eine kleinteilige, aufgelockerte Bebauung, die Platzverhältnisse-, Flussauen- und Grünsituation der Umgebung berücksichtigt. Hiefür sollte es idealerweise einen städtebaulichen Wettbewerb geben. Daran kann sich der bisherige Investor beteiligen, auch andere Investoren sollten ermutigt werden.

Die Wieragrundstraße darf nach Meinung der Grünen auf keinen Fall bis zum Bahnhof durchgebaut werden. Denn die Brückenbauwerke sind zu teuer und es würde mehr Verkehr in den Bereich zwischen Bahnhof und Mainzer Brücke gezogen. Dies wird bestätigt durch die Berechnungen der Verkehrsexperten, die nach Fertigstellung des Bauabschnitts der A49 bis Schwalmstadt mit mehr Verkehr auf den Brückenbauwerken der Wieragrundstraße rechnen und deshalb dort einen erhöhten Bauwerksstandard fordern.

Schon in den 80er Jahren gab es eine einstimmige Ablehnung der Wieragrundstraße durch die Stadtverordneten mit der Begründung: die Belastung der oberen Bahnhofstraße und der Mainzer Brücke sei nicht vertretbar. Dazu kommt, dass sich die Situation in Zukunft durch das Autobahnende der A49 in Schwalmstadt verschärfen wird. Schwalmstadt erhält dabei außer für die Wieragrundstraße keine weiteren Mittel für innerstädtische Maßnahmen zur Bewältigung des Verkehrszuwachses durch die A49. Zu dem wird die Situation direkt vor dem Bahnhof durch die Hauptverkehrstraße Wieragrundstraße für Fußgänger und Radfahrer wesentlich problematischer als heute. Durch diese Straße führe auch der Schwerlastverkehr.

Neben der neuen Straße sehen die Grünen ein Problem in der Koppelung der beiden Vorhaben „Wieragrundstraße“ und „Einkaufszentrum“, denn

  • der Städtebauliche Vertrag erlaubt der Investorengesellschaft vom Vorhaben Abstand zu nehmen, wenn die anhängigen Klageverfahren Erfolg haben.

Außerdem

  • muss nach einem möglichen Abriss des Schwalmkaufhauses von Anliegern erneut das Einverständnis für eine Grenzbebauung gegeben werden.

Daher ist es wichtig, dass die Stadt keine neuen Aufträge vergibt, bevor nicht Rechtssicherheit erlangt wird. Die Grünen sehen sich in diesem Anliegen nicht nur von der FWG und den Linken, sondern auch von der CDU unterstützt. Sie begrüßen die Bemühungen der CDU, aber auch von anderen Personen, um ein konsensorientiertes Vorgehen in dieser Frage und würden sich einem runden Tisch nicht verwehren.

 

Panorama Wieragrund

Panorama Wieragrund

 

Wir Bündnis 90 / Die Grünen Schwalmstadt wollen

  • eine Verkehrslösung, die wie folgt aussehen kann: einen Innenstadtbereich mit Aufenthaltsqualität, mit Fußgängerzone in der Bahnhofstraße und barrierefreiem Zugang auch zur Oberstadt
  • ein städtebauliches Gesamtkonzept mit dem Gesicht unserer Stadt,  in das der Wieragrund passt; Geh- und Radweganbindung des Bahnhofs zum Ulrichsweg und zur Ascheröder Straße
  • Absicherung der Nachhaltigkeit städtischer Investitionen
  • Stopp nach dem ersten Bauabschnitt der Wieragrundstraße, keine teuren Brückenbauwerke
  • Gemeinsames Entwickeln einer Alternative zur bisherigen Planung

Erstellt am Montag, 28. November 2011 von Johannes.
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Ein Blick auf die innere Festung als Juwel der Stadt Ziegenhain

Ein unscheinbares, mit Eternitplatten verkleidetes Fachwerkeckhaus in einem Häuserensemble in der Muhlystraße.

 

Das sog. Rehbeinsche Haus wird leider  im Denkmalbuch des Schwalm-Eder- Kreises nicht aufgeführt.

 

Dem Rehbeinschen Haus – zur Zeit im Privatbesitz – kommt sowohl als Einzeldenkmal als auch im Ensemble der Muhlystraße mit der Ecklage zum Holzgraben eine besondere Bedeutung zu. Die Inneneinrichtung mit einer komplett erhaltenen barocken Treppe, Türen und Einbauten stellt ein besonderes Beispiel für die Wohnsituation der Menschen in der ehemaligen Festung Ziegenhain dar.

Das Haus könnte als begehbares Museum für Wohnen und Arbeiten in der Festung in der Zeit des Barock auf einfache Art hergerichtet werden. Eine Schusterwerkstatt mit Verkaufsraum  ist zum Teil noch vorhanden.

Zum Weihnachtsmarkt und anderen wichtigen Ereignissen in der Festung könnte das Haus mit den aufgestellten Öfen beheizt werden. Die Möblierung ist noch teilweise vorhanden und müsste zeitgemäß ergänzt werden.

Ein Abriss dieses Hauses würde eine nicht wieder zu schließende Lücke hinterlassen und den Charakter der inneren Festung verändern.

Erstellt am Montag, 28. November 2011 von Johannes.
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Tempo 30 in der Festung

Wer als Besucher oder Anwohner die Durchgangsstraße überqueren will, lebt gefährlich.

Viele Autofahrer fahren mit hoher Geschwindigkeit durch die gut ausgebaute ehemalige Bundesstraße. Wer gehbehindert ist oder auch nur langsam laufen kann, der kann nur mit großen Schwierigkeiten von einer Straßenseite zur anderen wechseln.

 

Wir fordern darum eine Tempo 30 – Zone auf der innerstädtischen Straße und eine genaue  Kontrolle des einzuhaltenden Tempos.

 

Wenn die Festung wieder begehbar gemacht werden soll – und ihre noch erhaltenen und noch zu erhaltenden Gebäude laden dazu ein – muss die Wegbenutzung für Fußgänger erheblich verbessert und der fließende Verkehr verlangsamt werden.

Erstellt am Montag, 28. November 2011 von Johannes.
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Schwalmstädter GRÜNE für Energiewende

Pressemitteilung der Schwalmstädter GRÜNEN vom 19.05.2011

In ihrer jüngsten Sitzung freuten sich die Schwalmstädter GRÜNEN über ihr Ergebnis bei der Kommunalwahl.

Durch das gute Wahlergebnis ziehen neben Margitta Braun, Frank Bruchholz und Andreas Eckert Johannes Biskamp und Tobias Biskamp für die GRÜNEN in das Stadtparlament ein.

Werner Meyreiß und Dr. Jochen Riege vertreten die GRÜNEN als neue Stadträte im Magistrat der Stadt Schwalmstadt.

Christoph Ferreau ist neu im  Ortsbeirat von Frankenhain.

Einstimmig wurden Margitta Braun und Andreas Eckert zur Doppelspitze der Stadtfraktion gewählt.

Die Schwalmstädter GRÜNEN wollen sich in nächster Zeit insbesondere für den Ausbau Erneuerbarer Energien, eine bürgerfreundliche Stadtentwicklung, eine deutliche Verbesserung der Radverkehrssituation, mehr Bürgerbeteiligung und eine verantwortliche Finanzpolitik engagieren.

„Wir können vor Ort viel tun, um die dringend notwendige Energiewende zu verwirklichen“, erklärte Andreas Eckert. In der Region könnten Arbeitsplätze geschaffen, Gewerbesteuereinnahmen erzielt und Mensch und Umwelt vor Schaden bewahrt werden.

„Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger Schwalmstadts und nicht die großen Energiekonzerne, die noch immer auf Kohle und Atom setzen“,  so Eckert weiter.

Einstimmig entschieden sich die Grünen dafür, mit der FWG und CDU eine Kooperation in der Stadt Schwalmstadt in die Wege zu leiten. Dafür soll es eine gemeinsame Klausurtagung mit Vertretern der FWG und CDU  im August geben, in der inhaltliche Verabredungen über Sachthemen erarbeitet werden sollen. Außerdem will man bis dahin Absprachen zu Tagesordnungspunkten der Stadtverordnetensitzungen treffen.

 

Erstellt am Freitag, 20. Mai 2011 von Andreas.
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Die SPD wundert sich!

Quelle: HNA vom 30.04.2011

Erstellt am Sonntag, 1. Mai 2011 von Andreas.
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Mahnwache

Zum Gedenken an die vielen Opfer in Japan und für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie findet jeden Montag in Schwalmstadt eine Mahnwache statt.
Zeit: 18.00 Uhr – 18.30 Uhr.
Ort: vor der VR Bank beim Esel in der Bahnhofstraße in Treysa.
Die Mahnwache ist überparteilich!

Erstellt am Sonntag, 27. März 2011 von Andreas.
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Erstellt am Mittwoch, 16. März 2011 von Andreas.
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Radiobeitrag zum Autobahnweiterbau

Eine sehr interessante Sendung zum Spatenstich zum Weiterbau der A 49, kann man sich hier anhören.

Die Bürgermeister von Stadtallendorf und Marburg sind sauer!

Erstellt am Dienstag, 15. März 2011 von Andreas.
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Mahnwache für Atomausstieg

In großer Betroffenheit über den Atomunfall in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, fanden am Montag, 14. März in mehr als 450 Orten bundesweit Mahnwachen statt. Über 110.000 Menschen beteiligten sich. Diese große Beteiligung an spontan ausgerufenen Protest-Aktionen ist einmalig in der Anti-AKW-Bewegung.
Quelle: http://www.ausgestrahlt.de/anti-atom-kette-2011.html

Auf Initiative der Schwalmstädter GRÜNEN fand auch in Treysa eine Mahnwache statt. Rund 50 Menschen sind dem sehr spontanem Aufruf gefolgt.

Die Veranstaltung war bewusst überparteilich gehalten. Bei diesem Thema darf es nicht um kleinliches Parteiengezänk gehen.

Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Schwalmstädter GRÜNEN schon vor Wochen einen Antrag im Stadtparlament gestellt haben, dass die Stadt Schwalmstadt nur noch Strom von solchen Anbietern bezieht, die komplett auf  Atomkraft verzichten. Es ist zu hoffen, dass das Stadtparlament diesem Antrag baldmöglichst zustimmt und damit ein deutliches Zeichen für den Umstieg auf erneuerbare Energien setzt.

Ich habe heute erneut eine Mahnwache  für die kommende Woche beantragt und hoffe, dass sich noch mehr Menschen daran beteiligen. Bitte sendet Emails, SMS, ruft Facebooker und wer weiß wen dazu. Bringt Plakate und so mit…

Andreas Eckert

Erstellt am Dienstag, 15. März 2011 von Andreas.
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Menschen für Schwalmstadt

Johannes Biskamp, 52 Jahre, zwei Kinder, Architekt

Als Stadtrat habe ich in den vergangenen 5 Jahren Einblick in die Zusammenhänge kommunaler Politik und Verwaltung bekommen. Die Erfahrungen dieser Zeit bestätigen, dass der Klimawandel, das Schwinden der Energieressourcen und die Umweltverschmutzung nicht vor den Toren der Stadt Schwalmstadt haltmachen. Die Finanzkrise zeigt, dass es auch in Schwalmstadt so wie bisher nicht weiter gehen kann und dass alle Ausgaben an ihrer Nachhaltigkeit gemessen werden müssen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt möchte ich eine Form des Wirtschaftens und Lebens entwickeln, die nicht auf Wachstum, sondern auf Gerechtigkeit und Lebensqualität setzt.

Margitta Braun, 55 Jahre, zwei Kinder, Psychologin

Ich möchte, dass möglichst viele Menschen in der Stadt mitwirken und mitentscheiden (Jung und Alt, Frauen und Männer). Fünf Jahre habe ich mich im Auftrag von Wählerinnen und Wählern für Bürgerbeteiligung, eine Stadtentwicklung mit Gesamtkonzepten u.a. für Radwege, kommunale Zusammenarbeit, Geldausgaben für Vorhaben mit Beständigkeit sowie sachlich für die Durchschaubarkeit von Politik und Verwaltung eingesetzt. Verzicht auf Neubaugebiete, Wohnraum schaffen in den Ortskernen und Besonderheiten von Stadtgebiet und Landschaft mit wirtschaftlicher Wertschöpfung entwickeln sowie zeitgemäße Mobilität, das sind meine Ziele.

Andreas Eckert, 48 Jahre, zwei Kinder, Lehrer für Erziehungswissenschaften

Seit zweieinhalb Jahren bin ich Mitglied des Stadtparlaments.

Mir liegt besonders ein kinder- und familienfreundliches Schwalmstadt am Herzen. Dafür setze ich mich seit Jahren ein. Auch Umwelt- und Klimaschutz sind mir sehr wichtig. Deshalb engagiere ich mich unter anderem für die Nutzung regenerativer Energien, Energiesparmaßnahmen und Energieeffizienz in unserer Stadt.


Frank Bruchholz, 48 Jahre, zwei Kinder, Heilpädagoge

A 49. Brauchen wir sie? Entlastung der B3. Dafür Belastung der Friedrich-Ebert – und Wierastraße. Nebenbei noch einen Kreisel in der Wierastraße als Verkehrshindernis! Festungsstraße/Landgraf-Phillip-Straße als “Hauptverkehrsautobahn”? NEIN! Wir brauchen eine durchdachte, nachhaltige und intelligente Verkehrsplanung in Schwalmstadt, die die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer, d. h. auch der Fußgänger, Rollstuhl-, Radfahrer – und nicht nur der Autofahrer berücksichtigt.

Jochen Riege, 52, zwei Kinder, Lehrer und Lehrerausbilder

Mein Anliegen ist die Erhöhung der Aufenthaltsqualität in Schwalmstadt: Fußgängerzonen, begrünte Plätze, Wege am Wasser, eine Belebung der Treysaer Altstadt und gute Bedingungen für Radfahrer.

Ulrich Wüstenhagen, 53 Jahre, zwei Kinder, Dipl.-Ing. Maschinenbau

Vor fast 25 Jahren zog ich als “Stadtmensch” in die Schwalm. Seither setze ich mich für die Erhaltung unserer Kulturlandschaft und der natürlichen Ressourcen ein. Von Anfang an hatte ich das Thema Verkehr im Fokus – sei es beim Kampf gegen den unsinnigen Weiterbau der A49 oder sei es beim Einsatz für eine Gleichberechtigung der nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer bei der Entwicklung unserer Stadt. Zunächst im Rahmen des Verkehrsclub Deutschland (VCD), später in der Lokalen Agenda 21, arbeite ich nun im ADFC für die Realisierung eines Radwegenetzes für den Raum Schwalmstadt. Neben dem Ausbau der touristischen Radwege ist mir die Verbesserung der Infrastruktur für die Alltagsradfahrer besonders wichtig. Zusammen mit anderen Bürgern arbeite ich an der Wiederbelebung demokratischer Entscheidungsprozesse über Parteigrenzen hinweg.

Tobias Biskamp, 38 Jahre, drei Kinder, Diplomingenieur

Mit bürgernaher Kommunalpolitik möchte ich mich aktiv und konstruktiv für ein l(i)ebenswertes Schwalmstadt einsetzen. Wichtig für mich ist, im freundlichen Umgang untereinander zur Steigerung der Attraktivität für das Leben von Jung und Alt in Schwalmstadt zu sorgen. Der große Vorteil unserer Stadt ist, sich in der unmittelbaren Umgebung ohne Verkehrslärmbelästigung erholen zu können. Das macht eine hohe Lebensqualität aus, die Schwalmstadt sich nicht zerstören lassen sollte.

Falk Ungerland, 45 Jahre, ein Kind, Dipl.-Grafik- u. Kommunikationsdesigner

Ich vertrete die Meinung, dass ehrgeizige Großprojekte erst umgesetzt werden können, wenn die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes und die Sanierung maroder Straßen gesichert ist. Ich trete ein für die Erhaltung des historischen Stadtbildes als Teil der Kulturregion Schwalm, auch im Hinblick auf die Entwicklung von “ökologisch sinnvollem” Tourismus unter Nutzung der bestehenden Ressourcen wie Radwanderwegen und anderen umweltverträglichen Freizeitangeboten.

Erstellt am Sonntag, 13. März 2011 von Andreas.
Kategorie: Kommunalwahl 2011 | Kommentare deaktiviert